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DIABETICA
    : : : DIABETES MELLITUS - Blutdruckmessung - aber richtig! : : :

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Mit diesem Online-Angebot werden Sie nun auch im Internet ständig über Neuigkeiten rund um Ihre Gesundheit und unsere Apotheke informiert.


Blutdruckmessung

Diabetische Nierenschäden (Nephropathie)

Links zum Thema "Diabetes mellitus"


Blutdruckmessen - aber richtig!

Menschen mit Diabetes sind vier- bis fünfmal häufiger als Gesunde von Herz-Kreislauf-Erkrankungen betroffen.

Bluthochdruck, besonders wenn er mit erhöhten Blutzucker- und Blutfettwerten auftritt, erhöht das Risiko einer Verkalkung der Blutgefäße. Geschieht das im Gehirn, kann ein Schlaganfall die Folge sein, sind die Herzkranzgefäße betroffen, können Angina pectoris bzw. ein Herzinfarkt die Folge sein.

Deshalb ist die Kontrolle des Blutdruckes für Diabetiker sinnvoll. Die Selbstkontrolle ist dann zu empfehlen, wenn Medikamente zur Behandlung eines Bluthochdrucks eingenommen werden müssen.


Welcher Wert?

Für Diabetiker gelten sehr strenge Grenzen des Blutdruckes.

Ein Wert von 140/90 mmHg stellt die absolute Grenze dar.
Gegenmaßnahmen sind erforderlich!

Ein normaler Blutdruck sollte stets darunter liegen.

Es wird empfohlen: 120/80 mmHg


Was können Sie dagegen tun?

Eine frühzeitige Behandlung bedeutet nicht in jedem Fall sofort eine Tabletteneinnahme.

Besser sollten Sie zunächst:

überflüssige Pfunde loswerden

sparsam mit Kochsalz umgehen

für regelmäßige Bewegung sorgen

ggf. den Alkoholverbrauch einschränken

Erst wenn das erfolglos bleibt, wird Ihnen Ihr Arzt erforderliche Medikamente verordnen.


Welches Gerät?

Elektronische sind den meisten mechanischen Blutdruckmessgeräten überlegen. Oberarmmessgeräte sind solchen am Handgelenk vorzuziehen.

Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft rät ausschließlich zu Oberarmmessgeräten für die Selbstkontrolle.

Wichtig ist auch hier - wie bei jedem Test, den Sie selbst durchführen: Protokollieren Sie die erhaltenen Werte! Gern übergibt man Ihnen in Ihrer Apotheke einen "Blutdruck-Pass" und erklärt Ihnen das Eintragen.

So einfach es scheint, den Blutdruck zu messen, so können doch viele Fehler dabei gemacht werden.


So messen Sie richtig:
Messen Sie immer zu den gleichen Tageszeiten, z.B. morgens nach dem Frühstück und/oder am Abend.
Setzen Sie sich am besten auf einen Stuhl und entspannen Sie sich (zwei bis fünf Minuten!).
Messen Sie immer am selben Arm - meist wird es der linke sein.
Die Manschette wird nun um den Oberarm gelegt, ca. 2 cm von der Ellenbeuge entfernt. Die Messmembran (meist ist die Stelle gekennzeichnet) muss über die Arterie, oberhalb der Ellenbeuge in der Mitte der Oberarm-Innenseite liegen. Die Manschette nicht zu fest anlegen. Ist der Oberarmumfang größer als 40 cm, muss mit einer größeren Manschette gemessen werden!
Legen Sie jetzt den Arm leicht angewinkelt so auf den Tisch, dass sich die Manschette etwa in Herzhöhe befindet.
Nun wird die Manschette entweder manuell schnell aufgepumpt (oder dies geschieht automatisch) bis etwa 20 bis 30 mmHg oberhalb des vermuteten ersten Blutdruckwertes.
Dann wird der Druck in der Manschette mit einer Geschwindigkeit von 2 bis 3 mmHg pro Sekunde abgelassen und gleichzeitig mit dem Hörgerät (Stethoskop) das Auftreten der ersten Pulsgeräusche (systolischer Druck) und das völlige Verschwinden der Pulsgeräusche (diastolischer Druck) abgelesen. Automatische Messgeräte machen dies selbsttätig und zeigen dann den Wert digital an.


Damit Sie keine falschen Werte erhalten, sollten Sie während der Messung nicht sprechen, Arm und Handgelenk nicht bewegen. Auch wenn der Arm herunterhängt, sind die Messwerte nicht exakt.

Unterschiedliche Blutdruckmessgeräte in verschiedenen Preisklassen bekommen Sie in Ihrer Apotheke. Gern erklären wir Ihnen ausführlich die Handhabung und üben mit Ihnen das Messen.

Zusätzliches Informationsmaterial und "Blutdruck-Pässe" erhalten Sie hier!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Link-Tipp


Aktion Diabetes

Qualitätszirkels der niedergelassenen Diabetologen in Siegen-Wittgenstein und den angrenzenden Gebieten.

Deutscher Diabetikerbund

Größte Selbsthilfeorganisation für Diabetiker in Deutschland.

Diabetes-Risiko – Die "Aufklärungs-Seite"

FINDRISK - der neue Diabetes Risiko-TestSeit Anfang 2007 bietet die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) einen neuen und verbesserten "Diabetes-Risikocheck" an. Er beruht auf dem finnischen "FINDRISK-Fragebogen" und wurde für deutsche Verhältnisse evaluiert. Mit acht Fragen kann so jeder sein individuelles Risiko bestimmen, in den nächsten zehn Jahren an Typ 2 Diabetes zu erkranken. Im Gegensatz zu seinen Vorläufern bietet der Test zudem eine individuelle Auswertung sowie Handlungsempfehlungen. Ergänzend dazu ist der Zugriff auf eine große Datenbank gegeben. Sie gibt Auskunft über Diabetes-Schwerpunkt-Praxen, Diabetes-Zentren und kompetente Apotheken in der Nähe des Wohnortes.

Diabetes-World

Informationen und Tipps rund um das Thema Diabetes mellitus.
Die Initiative diabetes-world wird getragen und wissenschaftlich unterstützt von Aventis Pharma Deutschland GmbH und Roche Diagnostics.

 

 

Bei Fragen und Anregungen nutzen Sie bitte den direkten Draht via eMail.

 
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