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DIABETICA
    : : : DIABETES MELLITUS - Blutzuckermessung - aber richtig! : : :

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Blutzuckermessung

Blutzuckermessen - Selbstkontrolle wann?

Diabetische Nierenschäden (Nephropathie)
Fußkomplikationen beim Diabetes
Der Pen - Insulin-Injektionsgerät
Bewegung
Blutdruckmessen - aber richtig!
Insulin - halb so schlimm!
HBA1C - Das "Blutzuckergedächtnis"

Links zum Thema "Diabetes mellitus"


Blutzuckermessen - Selbstkontrolle wann?

Die Kontrolle des Blutzuckerspiegels ist ein wichtiger Bestandteil Ihrer Diabetes-Therapie. Sie gibt Auskunft darüber, wie der Blutspiegel auf den Speiseplan, auf Medikamente, den Sport oder Stressmomente reagiert.

Daran erkennen Sie jedoch auch, dass ein ermittelter Blutzuckerwert lediglich eine Momentaufnahme darstellt. Wenn also selber messen, dann drei- bis viermal täglich. Sinnvoll ist das für alle Typ-1-Diabetiker und für Typ-2-Diabetiker, die zusätzlich Insulin spritzen.


Zuckerkontrolle für Typ-2-Diabetiker - welche Methode für wen?

  Methode Häufigkeit
mit blutzuckersenkenden Tabletten
und Gefahr der Unterzuckerung
zusätzlich
Blutzuckerkontrolle
in Absprache
mit dem Arzt
mit konventioneller Insulinbehandlung
Blutzuckerkontrolle 1 - 3 x täglich
mit intensivierter Insulinbehandlung
immer
Blutzucker messen
4 - 7 x täglich


Wenn Ihr Arzt zu dem Schluss kommt - oder Sie es persönlich wünschen - dass eine Blutzucker-Selbstkontrolle empfehlenswert ist, müssen Sie entscheiden, welche Methode und welches Gerät Sie dabei benutzen möchten. Danach ist zu klären, ob Ihre Krankenkasse die Kosten für ein Blutzuckermessgerät und die erforderlichen Hilfsmittel übernimmt.

Fragen Sie unbedingt vor dem privaten Kauf eines Blutzuckermessgerätes nach den zusätzlich anfallenden regelmäßigen Kosten für Teststreifen!

Ihre Apotheke berät Sie fachgerecht.

So einfach es ist, den Blutzucker zu messen, so können doch viele Fehler dabei gemacht werden.


So messen Sie richtig:

Vor der Blutzuckermessung legen Sie sich alle benötigten Utensilien bereit - dazu gehören:

  •  Stechhilfe
  •  Lanzette
  •  Teststreifen
  •  ggf. Tupfer (je nach Methode)
  •  ggf. Uhr mit Sekundenzeiger (je nach Methode)
  •  Blutzuckermessgerät
Vor der Messung sollten die Hände mit warmem Wasser gewaschen werden - weil Wärme die Durchblutung fördert, ein Blutstropfen kommt leichter.
Desinfektion mit Alkohol ist nicht nötig.
Eine Lanzette wird in die Stechhilfe eingelegt, die Stechhilfe gespannt. (Um Verletzungen der Haut vorzubeugen, die Lanzette nach jeder Messung erneuern!)
Der Teststreifen wird zurechtgelegt, wenn erforderlich, schon in das Messgerät eingeschoben.
Stechen Sie nun mit der Stechhilfe in den Seitenrand
(dort schmerzt es am wenigsten) der Fingerbeere. Wenn nur wenig Blut kommt, die Hand tief nach unten halten oder mit dem Daumen der anderen Hand von der Handinnenfläche zum Finger streichen. Niemals die Fingerbeere quetschen, es treten weitere Zellbestandteile aus, die den Wert verfälschen.
Die Blutstropfen werden heutzutage ausschließlich durch die "Slip in"-Technik in den Teststreifen eingezogen.


Nach ca. 5 - 20 Sekunden wird der Wert angezeigt, den Sie am besten in ein Blutzuckertagebuch eintragen oder mit einer geeigneten Software erfassen sollten.


Welche Werte sollten Sie anpeilen?
Nüchtern:

unter 100 mg/dl

2 Stunden nach den Mahlzeiten: unter 140 mg/dl


Link-Tipp


Aktion Diabetes

Qualitätszirkels der niedergelassenen Diabetologen in Siegen-Wittgenstein und den angrenzenden Gebieten.

Deutscher Diabetikerbund

Größte Selbsthilfeorganisation für Diabetiker in Deutschland.

Diabetes-Risiko – Die "Aufklärungs-Seite"

FINDRISK - der neue Diabetes Risiko-TestSeit Anfang 2007 bietet die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) einen neuen und verbesserten "Diabetes-Risikocheck" an. Er beruht auf dem finnischen "FINDRISK-Fragebogen" und wurde für deutsche Verhältnisse evaluiert. Mit acht Fragen kann so jeder sein individuelles Risiko bestimmen, in den nächsten zehn Jahren an Typ 2 Diabetes zu erkranken. Im Gegensatz zu seinen Vorläufern bietet der Test zudem eine individuelle Auswertung sowie Handlungsempfehlungen. Ergänzend dazu ist der Zugriff auf eine große Datenbank gegeben. Sie gibt Auskunft über Diabetes-Schwerpunkt-Praxen, Diabetes-Zentren und kompetente Apotheken in der Nähe des Wohnortes.

Diabetes-World

Informationen und Tipps rund um das Thema Diabetes mellitus.
Die Initiative diabetes-world wird getragen und wissenschaftlich unterstützt von Aventis Pharma Deutschland GmbH und Roche Diagnostics.

 

Bei Fragen und Anregungen nutzen Sie bitte den direkten Draht via eMail.

 
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