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DIABETICA
    : : : DIABETES MELLITUS - Insulin - das lebenswichtige Hormon! : : :

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Liebe Diabetiker!
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Mit diesem Online-Angebot werden Sie nun auch im Internet ständig über Neuigkeiten rund um Ihre Gesundheit und unsere Apotheke informiert.


Insulin - das lebenswichtige Hormon

Insulin - halb so schlimm!

Diabetische Nierenschäden (Nephropathie)
Fußkomplikationen beim Diabetes
Der Pen - Insulin-Injektionsgerät
Bewegung
Blutdruckmessen - aber richtig!
Blutzuckermessen - Selbstkontrolle wann?
HBA1C - Das "Blutzuckergedächtnis"

Links zum Thema "Diabetes mellitus"


Insulin - halb so schlimm!

Der größte Teil der Typ-2-Diabetiker ist übergewichtig. Und die meisten von ihnen benötigten überhaupt keine Medikamente, weder Tabletten und schon gar kein Insulin - würden sie nur kräftig abnehmen und ihr Normalgewicht erzielen.


Was passiert im Körper?

Bei einem normalgewichtigen Typ-2-Diabetiker mit vernünftiger Ernährung produziert die Bauchspeicheldrüse noch für eine lange Zeit so viel Insulin, dass es ausreicht, den Körper zu versorgen.

Bei Übergewicht aber reicht das vorhandene Insulin nicht mehr aus!

Denn das mit dem Übergewicht in Verbindung stehende vermehrte Fettgewebe verursacht eine sogenannte Insulinresistenz. Das bedeutet: Die Bauchspeicheldrüse muss ständig mehr Insulin produzieren, als bei Normalgewicht nötig wäre. Das Resultat daraus: Sie wird vorzeitig erschöpft. Die Insulinproduktion lässt im Laufe der Zeit immer mehr nach.

Um den Blutzucker auf einem akzeptablen Niveau zu halten, benötigt der Typ-2-Diabetiker schließlich Medikamente, die die Bauchspeicheldrüse zu weiterer Insulinbildung anregen - Antidiabetika in Form von Tabletten. Das kann Jahre gut gehen, oft bis ans Lebensende. Oder aber die Bauchspeicheldrüse stellt irgendwann ihre Insulinproduktion ein.


Keine Angst vor der Spritze

Ohne das Hormon Insulin kann der Mensch bekanntlich nicht leben. Denn nur mit seiner Hilfe werden die zu Traubenzucker (Glukose) abgebauten Kohlenhydrate in die Zellen eingeschleust. Fehlt Insulin, würde der Blutzucker schnell auf gefährliche Höhen ansteigen und den Körper "vergiften". Um dem zu entgehen, müssen sich auch Typ-2-Diabetiker, mit kaum noch vorhandener eigener Insulinproduktion zusätzlich zu ihren Tabletten täglich Insulin spritzen. Häufig reicht dazu eine Injektion am Tag - entweder morgens oder abends. Richtig gelernt, ist Insulin-Spritzen gar nicht schlimm. Und es ist auch kein Merkmal für die Schwere der Diabetes, wenn gespritzt werden muss. Es kommt vielmehr darauf an, ob der Stoffwechsel auf Dauer gut eingestellt werden kann.

Leider gibt es bis heute noch keine Möglichkeit, Insulin zum Beispiel als Tablette dem Körper zuzuführen. Da Insulin ein Eiweißkörper ist, würde es durch die Verdauungssäfte in Magen und Darm in seine Bestandteile zerlegt. Es käme also gar nicht erst in die Blutbahn. Aus diesem Grund muss es gespritzt werden.


Verschiedene Insuline - unterschiedliche Wirkungsdauer

Normalinsulin wirkt schnell und kurz, ähnlich dem aus der Bauchspeicheldrüse abgegebenen Insulin. Es wird auch als Altinsulin, kurzwirkendes, schnellwirkendes, Essenz- oder Bolus-Insulin bezeichnet. Normalinsulin kann mit Verzögerungsinsulin in einer Spritze gemischt werden (allerdings nicht mit solchen, die Zink enthalten!).
Verzögerungsinsulin enthält einen Bestandteil, der dafür sorgt, dass das Insulin nur langsam ans Blut abgegeben wird. Verzögerungsinsulin wird auch als Intermediär- oder Langzeitinsulin bezeichnet.
Mischinsulin besteht aus einer festen Mischung von Normal- und Verzögerungsinsulin. Die Firmen bieten eine breite Palette fertiger Mischungen in verschiedenen Mischungsverhältnissen an. Das Mischungsverhältnis wird dabei als Zahl nach dem Namen angegeben. So enthält zum Beispiel das fertige Mischinsulin Actraphane(r)HM 30/70 30 Prozent Normalinsulin und 70 Prozent Verzögerungsinsulin.

  Normalinsulin Verzögerungsinsulin
Wirkungseintritt
nach 10-15 Minuten nach 90 Minuten
stärkste Wirkung
nach 1-2 Stunden nach 4-6 Stunden
Wirkdauer
ca. 4-5 Stunden ca. 10-12 Stunden


Anhand der Essgewohnheiten und der gemessenen Blutzuckerwerte sucht der Arzt das geeignete Insulin individuell für jeden Diabetiker aus. Dabei ist ein einmal empfohlenes Schema niemals ein starres.


Der Insulinbedarf kann sich ändern ...

So steigt der Insulinbedarf bei akuten Erkrankungen
(besonders bei Fieber) oder bei Gewichtszunahme
(auch durch Medikamente, z.B. Kortison).
Andererseits sinkt der Insulinbedarf bei Gewichtsabnahme und bei körperlicher Bewegung.
Wenn Probleme auftreten, Ihre selbst ermittelten Blutzuckerwerte unbefriedigend sind, reden Sie auf jeden Fall umgehend mit Ihrem Arzt!

Wenn Sie Fragen zur richtigen Spritztechnik haben, zur Lagerung und Handhabung Ihres Insulins oder Ihre Ernährung umstellen wollen, gern beantwortet Ihnen Ihre Apotheke diese Fragen, berät Sie oder übt mit Ihnen das richtige Spritzen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Link-Tipp


Aktion Diabetes

Qualitätszirkels der niedergelassenen Diabetologen in Siegen-Wittgenstein und den angrenzenden Gebieten.

Deutscher Diabetikerbund

Größte Selbsthilfeorganisation für Diabetiker in Deutschland.

Diabetes-Risiko – Die "Aufklärungs-Seite"

FINDRISK - der neue Diabetes Risiko-TestSeit Anfang 2007 bietet die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) einen neuen und verbesserten "Diabetes-Risikocheck" an. Er beruht auf dem finnischen "FINDRISK-Fragebogen" und wurde für deutsche Verhältnisse evaluiert. Mit acht Fragen kann so jeder sein individuelles Risiko bestimmen, in den nächsten zehn Jahren an Typ 2 Diabetes zu erkranken. Im Gegensatz zu seinen Vorläufern bietet der Test zudem eine individuelle Auswertung sowie Handlungsempfehlungen. Ergänzend dazu ist der Zugriff auf eine große Datenbank gegeben. Sie gibt Auskunft über Diabetes-Schwerpunkt-Praxen, Diabetes-Zentren und kompetente Apotheken in der Nähe des Wohnortes.

Diabetes-World

Informationen und Tipps rund um das Thema Diabetes mellitus.
Die Initiative diabetes-world wird getragen und wissenschaftlich unterstützt von Aventis Pharma Deutschland GmbH und Roche Diagnostics.

 

 

Bei Fragen und Anregungen nutzen Sie bitte den direkten Draht via eMail.

 
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