Auch
Tetanus (Wundstarrkrampf)
wird durch Gift eines
in Erde (auch Blumenerde), Schmutz
und Straßenstaub vorkommenden
Bakteriums verursacht.
Der
Erreger gelangt selbst über
kleinste Verletzungen (Schürf-,
Riss-, Schnitt- oder Bisswunden)
in den menschlichen Organismus,
vermehrt sich dort rasch und
bildet ein Nervengift,
das schwerste Muskelkrämpfe
auslöst. Ist auch die Atemmuskulatur
betroffen, droht der Erstickungstod.
Trotz
intensivmedizinischer Behandlung
stirbt etwa jeder dritte Tetanuspatient.
Die
Impfung gegen Tetanus
sollte ab dem 3. Lebensmonat,
am besten als Kombination mit
Diphtherie und Keuchhusten entsprechend
dem Impfkalender
erfolgen. Es gibt aber auch
Einzelimpfstoffe, die besonders
bei akuten Verletzungen und
nicht bekanntem Impfschutz zum
Einsatz kommen.
Eine
Auffrischimpfung in 10-jährigen
Intervallen ist lebenslang empfohlen
und kann mit der Diphterie-Auffrisch-Impfung
kombiniert werden (zwei Impfstoffe
in einer Spritze).